Monat: Mai 2014

Isolde am 14. März zu Wasser

 Isolde am 14. März zu Wasser

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Die Herbstarbeit 2013 an der Isolde hat sich gelohnt, so mußte das Boot nur noch komplett lakiert werden, und auch das Wetter spielte mit.

Die Isolde war vom SCH das erste Boot in dieser Saison 2014, dass zu Wasser ging. Auch der HYH wurde erst an diesem Tag geöffnet.

Der Tag:

Am Freitag den 14. April kamen Wilma und Ich von der Cebit zur Peute. Es war natürlich nur mit einem Trick möglich, in dem ich Wilma statt 6.00 Uhr morgens 7.00 Uhr vorgaukelte. Das Boot wurde innen noch mit D1 imprägniert ( Kielschwein und die anliegenden Planken). An diesem Tag mußte das Boot noch eingeräumt werden. Um 15.00 Uhr ging es dann wie immer mit Hilfe der Vereinskollegen zu Wasser. Die Elbe war ruhig, wenig Wind und nicht zu kalt. So motorte ich alleine dirkt zum HYH. Wilma fuhr mit dem Auto nach Wedel. Auf der Fahrt zum HYH sah ich keine kleinen Schiffe auf der Elbe fahren. Dafür begleitete mich auf der Höhe von Teufelsbrück ein Seehund. Er schaute öffters zu mir rüber.  Mitlerweile war es kühl geworden. In Wedel angekommen, mußte ich eine andere Box nehmen, denn der Steg E wurde noch mit dem Hochdruckstrahler gereinigt. Um 18.30 Uhr war Wilma auch auf den Steg E und wir stellten den Mast in der Dunkelheit auf. Dann war es 20.00 und wir fuhren zur Einladung von Petra (aus dem Schwarzwald) im Sternchanzenviertel. Das Treffen war sehr schön, doch habe ich die Parksituation am Freitag Abend völlig unterschätzt. Nach einer halben Stunde hatte ich dann einen Parkplatz, 800 m von der Kneipe „Frank und Frei“ gefunden. Um 23.00 Uhr waren wir dann am Vereinshaus und gingen nach dem doch anstrengenden Tag sofort ins Bett. Am nächtsten Tag war es dann sehr stürmisch auf der Elbe, und wir waren froh, die Isolde in der Box zu haben.

Gruß Ali und Wilma

 

Auch in der Saison 2015 hat sich die komplette Herbstarbeit 2014 super gelohnt, nur noch Antifouling im Frühjahr aufbringen. So konnte die Isolde wieder als erstes Boot vom SCH wieder in die Elbe gleiten; eineinhalb Stunden vor Hochwasser.

 

Alfred

1.4.2015

 

1000 Eignerfahrt mit der Isolde

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Um 8:30 Uhr wurde schon standesgemäß mit Piccolo und Rum im Kaffee an Bord gefrühstückt. Alle Flaggen wurden gehißt und mit Schmetterlingssegeln ging es herrlich bis zur Tonne 110, kurz hinter Lühesand. Dann mit Tiedenkipp eine Kreuz Richtung HYH. der Wind frischte auf, und die Wellenhöhe nahm zu. Dann wurde es anstrengend, denn die Tide stemmte sich gegen den Wind und die Wellen wurden höher und kürzer. Meine Sonntagskleidung wurde durch die Gischt und Wasserspritzer, bzw. durch starke Kränkung der Isolde mächtig naß. Öffters vertüdelten sich die Schoten um den Außenborder bei den Wenden, denn alleine an Bord war es  bei dem Wellengang nicht so einfach. Außerdem wich ich öffters der Berufsschiffahrt und der stattfindenden Regatten aus. Kurz vor der Hafeneinfahrt wurden die Wellen schwächer und ich konnte den Motor anwerfen und das Groß bergen. Nichts wie in den Hafen. Dort hängte ich meine Sonntagskleider wie auf einer Wäscheleine auf. Nun wurde die Isolde gelenzt und für mich gab es ein Bier. Es wurden Fotos gemacht. Leider kennterte anschließend ein Holzboot in der Osteinfahrt und verlor dabei seinen Mast. Motorboote in der Nähe halfen aber sofort, und es konnte den Mast an Bord holen und seine Weiterfahrt in den Hafen mit eigener Kraft fortsetzen.

Ich genoss nun bei herrlicher Sonne und frischem Wind die Hafenatmosphäre.

Ali

 

 

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