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Um 8:30 Uhr wurde schon standesgemäß mit Piccolo und Rum im Kaffee an Bord gefrühstückt. Alle Flaggen wurden gehißt und mit Schmetterlingssegeln ging es herrlich bis zur Tonne 110, kurz hinter Lühesand. Dann mit Tiedenkipp eine Kreuz Richtung HYH. der Wind frischte auf, und die Wellenhöhe nahm zu. Dann wurde es anstrengend, denn die Tide stemmte sich gegen den Wind und die Wellen wurden höher und kürzer. Meine Sonntagskleidung wurde durch die Gischt und Wasserspritzer, bzw. durch starke Kränkung der Isolde mächtig naß. Öffters vertüdelten sich die Schoten um den Außenborder bei den Wenden, denn alleine an Bord war es  bei dem Wellengang nicht so einfach. Außerdem wich ich öffters der Berufsschiffahrt und der stattfindenden Regatten aus. Kurz vor der Hafeneinfahrt wurden die Wellen schwächer und ich konnte den Motor anwerfen und das Groß bergen. Nichts wie in den Hafen. Dort hängte ich meine Sonntagskleider wie auf einer Wäscheleine auf. Nun wurde die Isolde gelenzt und für mich gab es ein Bier. Es wurden Fotos gemacht. Leider kennterte anschließend ein Holzboot in der Osteinfahrt und verlor dabei seinen Mast. Motorboote in der Nähe halfen aber sofort, und es konnte den Mast an Bord holen und seine Weiterfahrt in den Hafen mit eigener Kraft fortsetzen.

Ich genoss nun bei herrlicher Sonne und frischem Wind die Hafenatmosphäre.

Ali